Quellen müssen überprüfbar bleiben.
Zitierregeln sollen wissenschaftliche Aussagen mit eindeutig identifizierbaren Quellen verknüpfen und die Nachvollziehbarkeit wissenschaftlicher Argumentationen gewährleisten.
Eine offene Forschungsinitiative, die untersucht, wie wissenschaftliche Zitierweisen einheitlicher, transparenter und international interoperabel gestaltet werden können.
Entwickelt für die deutschsprachige Wissenschaftsgemeinschaft. Konzipiert für die internationale Forschung.
Den GMS-Forschungsansatz entdeckenKönnen wissenschaftliche Zitierregeln durch transparente Forschung systematisch bewertet, miteinander verbunden und weiterentwickelt werden, anstatt ausschließlich auf überlieferten Konventionen zu beruhen?
Das German Manual of Style (GMS) ist eine unabhängig initiierte Forschungsinitiative, die dieser Fragestellung nachgeht. Im Mittelpunkt steht zunächst der German Citation Style (GCS): ein geplantes modulares Regelwerk für wissenschaftliches Zitieren, das auf gemeinsamen Grundprinzipien, drei Zitierweisen und einem eigenständigen Anmerkungssystem basiert.
Die Initiative hat ihren Ausgangspunkt in der deutschsprachigen Wissenschaftsgemeinschaft Deutschlands, Österreichs und der deutschsprachigen Schweiz. Sie strebt eine internationale Anwendbarkeit an. Die wissenschaftliche Validität, der praktische Nutzen und die institutionelle Akzeptanz sind jedoch Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Etablierte Zitiersysteme bieten bewährte Lösungen für das wissenschaftliche Arbeiten. GMS untersucht ihre Unterschiede, ohne vorauszusetzen, dass ein neuer Standard bestehenden Regelwerken grundsätzlich überlegen sein muss.
FORSCHUNG / STRUKTUR / WISSENSCHAFTLICHE KOMMUNIKATIONZitierregeln sollen wissenschaftliche Aussagen mit eindeutig identifizierbaren Quellen verknüpfen und die Nachvollziehbarkeit wissenschaftlicher Argumentationen gewährleisten.
Wissenschaftliche Disziplinen, Hochschulen und Verlage verwenden unterschiedliche Zitierkonventionen. Deren praktische Auswirkungen erfordern einen systematischen Vergleich.
Bibliografische Daten, Zitierformatierung und Quellenvalidierung müssen über verschiedene Softwareumgebungen hinweg konsistent zusammenwirken.
GCS ist das erste geplante Fachmodul des GMS. Das vorgesehene Konzept trennt die wissenschaftliche Logik der Quellenreferenzierung von ihrer konkreten Darstellungsform.
Entwicklung verfolgenQuellenangaben mit Autorennamen und Veröffentlichungsjahr direkt im Fließtext.
(Müller 2024)Bibliografische Quellenangaben innerhalb eines Fußnotensystems.
Text¹Nummerierte Quellenverweise für technische und wissenschaftliche Fachkontexte.
[1]Erläuterungen, methodische Hinweise und ergänzende Anmerkungen können bei allen drei Zitierweisen eindeutig von bibliografischen Quellenangaben unterschieden werden.
Ein mehrstufiges Forschungsprogramm bildet die Grundlage für die erste Konzeption des GCS. Die MBA-Abschlussarbeit untersucht wissenschaftliche Anforderungen und mögliche Einführungshindernisse, ohne eine formale institutionelle Anerkennung vorwegzunehmen.
Analyse der Geschichte wissenschaftlicher Zitierweisen, der Funktionen wissenschaftlicher Quellenreferenzierung und bestehender Standards, darunter APA, Chicago, IEEE, MLA und ISO 690.
Entwicklung transparenter Bewertungskriterien für Konsistenz, Nachvollziehbarkeit, Benutzerfreundlichkeit, Komplexität und digitale Interoperabilität.
Einsatz von Fragebögen und Experteninterviews zur Untersuchung wissenschaftlicher Zitierpraktiken und institutioneller Einführungshindernisse im deutschsprachigen Forschungsraum (DACH).
Dokumentation von Entscheidungen, Unsicherheiten, alternativen Ansätzen und öffentlich zugänglichen Forschungsergebnissen in einem versionierten Forschungsjournal.
GMS verfolgt das Ziel, einen wissenschaftlich fundierten Ansatz zur Entwicklung von Standards beizutragen – und nicht lediglich eine weitere verbindliche Zitierweise vorzugeben.
Mögliche Beiträge umfassen eine nachvollziehbar begründete Regelarchitektur, offene technische Spezifikationen, kostenfreie Zitierwerkzeuge und transparente wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, unter welchen Bedingungen Standardisierung Vorteile bietet oder Zielkonflikte entstehen. Die tatsächliche Realisierung dieser Ergebnisse hängt von künftigen Forschungsarbeiten und wissenschaftlichen Prüfungen ab.
Regeln, die öffentlich eingesehen, überprüft und wiederverwendet werden können.
Forschungsergebnisse, die einer unabhängigen und kritischen wissenschaftlichen Prüfung zugänglich sind.
Einfacher Zugang und praktische Anwendbarkeit in Forschung und Lehre.
GMS begrüßt wissenschaftliche Expertise, kritische Rückmeldungen und praktische Erfahrungen. Beiträge aus der Wissenschaftsgemeinschaft fließen in die Forschung ein, ersetzen jedoch weder die methodische Evaluation noch die fachwissenschaftliche Begutachtung.
Einbringen institutioneller Anforderungen, hochschuldidaktischer Erfahrungen und Einschätzungen zu möglichen Pilotanwendungen.
Kritische Rückmeldungen zu Zitierregeln, wissenschaftlichem Publizieren und der Entwicklung normativer Standards.
Erfahrungen aus der praktischen Anwendung wissenschaftlicher Zitierweisen teilen und gegebenenfalls an klar definierten Forschungsaktivitäten teilnehmen.
Untersuchung bibliografischer Metadaten, der Softwareintegration und interoperabler digitaler Zitierprozesse.
Die aktuelle Projektphase umfasst die Dokumentation der Initiative und die Vorbereitung der wissenschaftlichen Forschung. Ein vollständig entwickelter GCS-Standard, eine abgeschlossene empirische Evaluation oder eine institutionelle Anerkennung werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausdrücklich nicht beansprucht.
Grundlagen und Vorbereitung
MBA-Forschungsexposé
Die wissenschaftliche Evaluation befindet sich in der Planung.
Ob in der Lehre, im Studium, in der wissenschaftlichen Forschung, im Publikationswesen oder in der Entwicklung wissenschaftlicher Software: Kritische Anregungen und fachliche Expertise sind ausdrücklich willkommen. Bringen Sie Ihre Perspektive in die wissenschaftlichen Fragestellungen ein, hinterfragen Sie bestehende Annahmen und begleiten Sie die Erkenntnisse und Fortschritte des Forschungsprojekts.