Die Idee hinter
GMS.

Eine offene Initiative für transparente, forschungsbasierte wissenschaftliche Standards.

Warum sollten die Grundsätze wissenschaftlichen Zitierens als unhinterfragte Konventionen fortbestehen? GMS setzt bei dieser Frage an – und bei der Überzeugung, dass bessere Standards transparent entwickelt, kritisch geprüft und allen Interessierten zugänglich gemacht werden sollten.

Vorwort lesen
Ing. Stefan Schulz, Initiator des German Manual of Style
01 / ErfahrungWissenschaftliche Praxis

Langjährige Erfahrung mit wissenschaftlichen Texten, den Anforderungen Studierender und akademischer Qualitätssicherung.

02 / PerspektiveTechnologie und Bildung

Ingenieurwissenschaftlicher Hintergrund, verbunden mit der Entwicklung digitaler Bildungsangebote.

03 / GrundprinzipEvidenz vor Konvention

Kritischer Vergleich und wissenschaftliche Evaluation anstelle einer ungeprüft vorausgesetzten Überlegenheit.

01 / PERSÖNLICHES VORWORT

Warum ich dieses Projekt
initiiert habe.

AUS DER PRAXIS IN DIE FORSCHUNG

„Wissenschaftliche Standards sollten nicht nur angewendet werden. Auch ihr Zweck, ihre Ausgestaltung und ihre Weiterentwicklung sollten einer kritischen Prüfung zugänglich sein.“

Im Verlauf meines Studiums und meiner Tätigkeit im Bereich der Bildungsdienstleistungen bin ich wiederholt mit der Vielfalt wissenschaftlicher Zitieranforderungen in Berührung gekommen. Unterschiedliche Fakultäten, Hochschulen und Fachdisziplinen orientieren sich an eigenen Konventionen oder etablierten internationalen Regelwerken. Daraus ergeben sich sowohl für Studierende als auch für Lehrende praktische und wissenschaftliche Fragestellungen.

Welche Eigenschaften machen eine Zitierregel zweckmäßig? Welche Merkmale fördern Klarheit und Überprüfbarkeit? Weshalb lassen sich bestimmte Systeme leichter digital umsetzen als andere? Und könnten sorgfältig ausgewählte Stärken miteinander verbunden werden, ohne die spezifischen Anforderungen wissenschaftlicher Disziplinen zu vernachlässigen?

Diese Fragen führten zum German Manual of Style. Mein Ziel besteht nicht darin, bestehende Zitiersysteme für überholt zu erklären, sondern ihre Stärken und Grenzen zu untersuchen, eine transparente Alternative zu entwickeln und die Wissenschaftsgemeinschaft zu einer kritischen Bewertung einzuladen.

ING. STEFAN SCHULZInitiator des German Manual of Style
02 / AKADEMISCHER UND BERUFLICHER HINTERGRUND

Ein Werdegang über
Fachgrenzen hinweg.

Ausgewählte Stationen – kein vollständiger Lebenslauf. Jede dieser Erfahrungen eröffnet eine eigene Perspektive auf die GMS-Initiative.

FRÜHE BERUFLICHE LAUFBAHN

Medien- und Kommunikationsdesign

Erste Erfahrungen mit visueller Strukturierung, Informationsgestaltung und der Vermittlung komplexer Inhalte.

01
2010–2015

Angewandte Informatik

Akademisches Studium und ingenieurwissenschaftliche Qualifikationen mit technischen und methodischen Grundlagen.

02
SEIT 2014

1a-Studi

Entwicklung der Bildungsmarke 1a-Studi sowie von Dienstleistungen für wissenschaftliches Schreiben, Qualitätssicherung und digitales Lernen.

03
SEIT 2025

MBA in Digital Education Management

Akademische Auseinandersetzung mit Bildung, Innovation, digitalen Systemen und Organisationsentwicklung.

04
2026

German Manual of Style

Initiierung eines offen dokumentierten Forschungsprojekts mit dem German Citation Style als erstem geplantem Fachmodul.

05
Abstrakte monochrome Linienstrukturen, die verbundene wissenschaftliche Ansätze darstellenSTANDARDS / STRUKTUR / WISSENSCHAFTLICHE PRAXIS
03 / DIE WISSENSCHAFTLICHE FRAGESTELLUNG

Warum wissenschaftliches Zitieren
wesentlich ist.

Zitieren ist mehr als eine formale Anforderung. Es macht wissenschaftliche Argumentationen nachvollziehbar, ermöglicht die Überprüfung von Quellen und verbindet neue Erkenntnisse mit dem bestehenden Forschungsstand.

In der deutschsprachigen Wissenschaftsgemeinschaft bestehen regional geprägte Zitiertraditionen neben internationalen Regelwerken, institutionellen Vorgaben und sich weiterentwickelnden digitalen Werkzeugen. Ob diese Vielfalt vermeidbare Schwierigkeiten verursacht – und in welchen Bereichen ein modulares Regelwerk die wissenschaftliche Praxis verbessern könnte –, muss durch Forschung untersucht werden.

01 · Nachvollziehbarkeit · Quellen eindeutig zuordnenLassen sich Quellen eindeutig identifizieren und überprüfen?
02 · Anwendbarkeit · Regeln praktikabel gestaltenWie einfach können Studierende, Lehrende und Forschende die Regeln anwenden?
03 · Interoperabilität · Bibliografische Daten mehrfach nutzenKönnen dieselben bibliografischen Daten für unterschiedliche Zitierweisen verwendet werden?

Dies sind Forschungsfragen – keine bereits nachgewiesenen Schwächen bestehender Zitierstandards.

04 / GMS-MISSION

Wissenschaftliche Standards
überprüfbar gestalten.

GMS verfolgt das Ziel, Standards für wissenschaftliches Schreiben und Zitieren zu erforschen, zu dokumentieren und weiterzuentwickeln, sodass sie transparent, verständlich und frei zugänglich sind – gestützt auf nachvollziehbare wissenschaftliche Begründungen und praxisorientierte digitale Werkzeuge.

05 / GMS-VISION

Aus der deutschsprachigen Wissenschaftsgemeinschaft. Für die internationale Forschung.

Ein modulares, international anwendbares Handbuch, dessen Regeln durch eine unabhängige Wissenschaftsgemeinschaft überprüft, diskutiert und weiterentwickelt werden können.

06 / VON DER IDEE ZUR FORSCHUNG

Eine Hypothese,
kein Forschungsergebnis.

GCS beginnt als Forschungsansatz: ein gemeinsames Regelwerk, drei Zitierweisen und ein eigenständiges Anmerkungssystem. Sein potenzieller wissenschaftlicher und praktischer Mehrwert muss untersucht werden und darf nicht als gegeben vorausgesetzt werden.

01

Etablierte Systeme vergleichen

Bestehende Zitierkonventionen und die theoretischen Grundlagen ihrer Stärken und Grenzen untersuchen.

02

Tatsächliche Anforderungen erforschen

Mithilfe von Befragungen und Experteninterviews in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz wissenschaftliche Anforderungen und mögliche Einführungshindernisse untersuchen.

03

Ergebnisse veröffentlichen und kritische Prüfung ermöglichen

Den Forschungsprozess öffentlich dokumentieren, Hypothesen von gesicherten Erkenntnissen unterscheiden und das entstehende Regelwerk einer kritischen Evaluation zugänglich machen.

Entwicklung verfolgen
07 / WISSENSCHAFTLICHE VERANTWORTUNG

Glaubwürdigkeit durch Transparenz.

GMS wurde von Stefan Schulz, dem Gründer von 1a-Studi, initiiert. Dieser Praxisbezug gehört zur Entstehungsgeschichte des Projekts; mögliche wirtschaftliche Interessen müssen transparent bleiben. Wissenschaftliche Entscheidungen sollen sich auf Quellen, ausdrücklich festgelegte Bewertungskriterien und unabhängige Rückmeldungen stützen – nicht auf die Person oder die Erwartungen des Initiators.

GMS ist eine Initiative in Entwicklung. Das erste Fachmodul GCS ist derzeit weder als wissenschaftliche noch als internationale Norm offiziell anerkannt.

FORSCHUNG / WISSENSCHAFTSGEMEINSCHAFT / OFFENE ENTWICKLUNG

Forschung begleiten.
Konzepte kritisch hinterfragen.

Das German Manual of Style soll durch Forschung, kritischen wissenschaftlichen Austausch und Beteiligung weiterentwickelt werden – nicht allein durch den Anspruch auf Autorität.