Die Idee hinter
GMS.
Eine offene Initiative für transparente, forschungsbasierte wissenschaftliche Standards.
Warum sollten die Grundsätze wissenschaftlichen Zitierens als unhinterfragte Konventionen fortbestehen? GMS setzt bei dieser Frage an – und bei der Überzeugung, dass bessere Standards transparent entwickelt, kritisch geprüft und allen Interessierten zugänglich gemacht werden sollten.
Langjährige Erfahrung mit wissenschaftlichen Texten, den Anforderungen Studierender und akademischer Qualitätssicherung.
Ingenieurwissenschaftlicher Hintergrund, verbunden mit der Entwicklung digitaler Bildungsangebote.
Kritischer Vergleich und wissenschaftliche Evaluation anstelle einer ungeprüft vorausgesetzten Überlegenheit.
Warum ich dieses Projekt
initiiert habe.
„Wissenschaftliche Standards sollten nicht nur angewendet werden. Auch ihr Zweck, ihre Ausgestaltung und ihre Weiterentwicklung sollten einer kritischen Prüfung zugänglich sein.“
Im Verlauf meines Studiums und meiner Tätigkeit im Bereich der Bildungsdienstleistungen bin ich wiederholt mit der Vielfalt wissenschaftlicher Zitieranforderungen in Berührung gekommen. Unterschiedliche Fakultäten, Hochschulen und Fachdisziplinen orientieren sich an eigenen Konventionen oder etablierten internationalen Regelwerken. Daraus ergeben sich sowohl für Studierende als auch für Lehrende praktische und wissenschaftliche Fragestellungen.
Welche Eigenschaften machen eine Zitierregel zweckmäßig? Welche Merkmale fördern Klarheit und Überprüfbarkeit? Weshalb lassen sich bestimmte Systeme leichter digital umsetzen als andere? Und könnten sorgfältig ausgewählte Stärken miteinander verbunden werden, ohne die spezifischen Anforderungen wissenschaftlicher Disziplinen zu vernachlässigen?
Diese Fragen führten zum German Manual of Style. Mein Ziel besteht nicht darin, bestehende Zitiersysteme für überholt zu erklären, sondern ihre Stärken und Grenzen zu untersuchen, eine transparente Alternative zu entwickeln und die Wissenschaftsgemeinschaft zu einer kritischen Bewertung einzuladen.
Ein Werdegang über
Fachgrenzen hinweg.
Ausgewählte Stationen – kein vollständiger Lebenslauf. Jede dieser Erfahrungen eröffnet eine eigene Perspektive auf die GMS-Initiative.
Medien- und Kommunikationsdesign
Erste Erfahrungen mit visueller Strukturierung, Informationsgestaltung und der Vermittlung komplexer Inhalte.
Angewandte Informatik
Akademisches Studium und ingenieurwissenschaftliche Qualifikationen mit technischen und methodischen Grundlagen.
1a-Studi
Entwicklung der Bildungsmarke 1a-Studi sowie von Dienstleistungen für wissenschaftliches Schreiben, Qualitätssicherung und digitales Lernen.
MBA in Digital Education Management
Akademische Auseinandersetzung mit Bildung, Innovation, digitalen Systemen und Organisationsentwicklung.
German Manual of Style
Initiierung eines offen dokumentierten Forschungsprojekts mit dem German Citation Style als erstem geplantem Fachmodul.
STANDARDS / STRUKTUR / WISSENSCHAFTLICHE PRAXISWarum wissenschaftliches Zitieren
wesentlich ist.
Zitieren ist mehr als eine formale Anforderung. Es macht wissenschaftliche Argumentationen nachvollziehbar, ermöglicht die Überprüfung von Quellen und verbindet neue Erkenntnisse mit dem bestehenden Forschungsstand.
In der deutschsprachigen Wissenschaftsgemeinschaft bestehen regional geprägte Zitiertraditionen neben internationalen Regelwerken, institutionellen Vorgaben und sich weiterentwickelnden digitalen Werkzeugen. Ob diese Vielfalt vermeidbare Schwierigkeiten verursacht – und in welchen Bereichen ein modulares Regelwerk die wissenschaftliche Praxis verbessern könnte –, muss durch Forschung untersucht werden.
Dies sind Forschungsfragen – keine bereits nachgewiesenen Schwächen bestehender Zitierstandards.
Wissenschaftliche Standards
überprüfbar gestalten.
GMS verfolgt das Ziel, Standards für wissenschaftliches Schreiben und Zitieren zu erforschen, zu dokumentieren und weiterzuentwickeln, sodass sie transparent, verständlich und frei zugänglich sind – gestützt auf nachvollziehbare wissenschaftliche Begründungen und praxisorientierte digitale Werkzeuge.
Aus der deutschsprachigen Wissenschaftsgemeinschaft. Für die internationale Forschung.
Ein modulares, international anwendbares Handbuch, dessen Regeln durch eine unabhängige Wissenschaftsgemeinschaft überprüft, diskutiert und weiterentwickelt werden können.
Eine Hypothese,
kein Forschungsergebnis.
GCS beginnt als Forschungsansatz: ein gemeinsames Regelwerk, drei Zitierweisen und ein eigenständiges Anmerkungssystem. Sein potenzieller wissenschaftlicher und praktischer Mehrwert muss untersucht werden und darf nicht als gegeben vorausgesetzt werden.
Etablierte Systeme vergleichen
Bestehende Zitierkonventionen und die theoretischen Grundlagen ihrer Stärken und Grenzen untersuchen.
Tatsächliche Anforderungen erforschen
Mithilfe von Befragungen und Experteninterviews in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz wissenschaftliche Anforderungen und mögliche Einführungshindernisse untersuchen.
Ergebnisse veröffentlichen und kritische Prüfung ermöglichen
Den Forschungsprozess öffentlich dokumentieren, Hypothesen von gesicherten Erkenntnissen unterscheiden und das entstehende Regelwerk einer kritischen Evaluation zugänglich machen.
Glaubwürdigkeit durch Transparenz.
GMS wurde von Stefan Schulz, dem Gründer von 1a-Studi, initiiert. Dieser Praxisbezug gehört zur Entstehungsgeschichte des Projekts; mögliche wirtschaftliche Interessen müssen transparent bleiben. Wissenschaftliche Entscheidungen sollen sich auf Quellen, ausdrücklich festgelegte Bewertungskriterien und unabhängige Rückmeldungen stützen – nicht auf die Person oder die Erwartungen des Initiators.
GMS ist eine Initiative in Entwicklung. Das erste Fachmodul GCS ist derzeit weder als wissenschaftliche noch als internationale Norm offiziell anerkannt.
Forschung begleiten.
Konzepte kritisch hinterfragen.
Das German Manual of Style soll durch Forschung, kritischen wissenschaftlichen Austausch und Beteiligung weiterentwickelt werden – nicht allein durch den Anspruch auf Autorität.